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Hohe Auszeichnung für den Quartettverein „Frohsinn“

Grußworte durch die Ministerin Übergabe der Plakette und der Urkunde durch die Ministerin an Jürgen Scheele und Peter Kösling Foto/Fotos: Studio157,Thomas Ahrendt, Köln, www.studio157.de, E-Mail: info@studio157.de Foto/Fotos: Studio157,Thomas Ahrendt, Köln, www.studio157.de, E-Mail: info@studio157.de

Eine Ewigkeit "Frohsinn"

Empfang zum Hundertjährigen

„Musik, du himmlisches Gebilde!" Mit diesem Text aus Sieglers "Festgesang" begrüßte der Chor musikalisch die Gäste, die am Pfingstsamstag den Weg zum Jubiläumsempfang – 100 Jahre Quartettverein "Frohsinn" – gefunden hatten. Vereinsvorsitzender Jürgen Scheele konnte zahlreiche Ehrengäste wie den Vorstandsvorsitzenden der Genobank und Schirmherr des Jubiläums, Heinz-Georg Anschott, den Ersten Bürgermeister unserer Stadt, Rudolf Jelinek, die Ratsfrau Walburga Isenmann sowie den Ersten Bürger der  Ruhralbinsel, Manfred Kuhmichel willkommen heißen. Ebenso den Kulturbeauftragten der Stadt Essen für den Bereich Ruhrhalbinsel, Wilhelm Kohlmann und den Vorsitzenden des Essener Sängerkreises Klaus Springenberg wie auch den Kreis-Chorleiter Guido Lorger. Sein herzlicher Willkommensgruß galt auch den Delegationen der Sangesfreunde vom Velberter Männerchor 1863 und vom MGV Liederfreund 1880 Hattingen-Welper sowie den Abordnungen der örtlichen Vereine, den Sängern, Sängerfrauen und Ehrenmitgliedern des Chores und allen, die sich mit „Frohsinn“ verbunden fühlen. In seiner Begrüßungsrede hinterfragte Jürgen Scheele die mutmaßliche Motivation der Vorgänger, diese Chorgemeinschaft vor langer Zeit gegründet zu haben und warum wir sie in ihrem Sinne weiterführen. Er führte aus, dass es die Summe von Gemeinsamkeiten wie die einer großen Leidenschaft, der familiären Herkunft und die Liebe zur Heimat sei, welche ja einmal auf Kohle und Stahl begründet wurde und auf die alle sehr stolz wären. Dann sei es noch der christliche Glaube – auch deshalb würde gerne und oft zu verschiedensten Anlässen, allermeistens zu den schönen und festlichen, aber auch zu traurigen, in so vielen schönen Gotteshäusern bei uns und auch auf Vereinsreisen gesungen. "Die Musik wecke in Menschen Emotionen, die Worte allein nicht ausdrücken könnten. Sie hat die Kraft, uns zu sozialisieren und zu strukturieren, bindet uns und macht uns alle gleich. Ungleich stärker und besser noch als das berühmte Bier an der Theke es kann", meinte Jürgen Scheele. "Frohsinn sei keine Ansammlung von Carusos oder Pavarottis" zitierte er weiter. "Die Motivation und Intension zu singen kann man wohl trefflich mit dem Zitat eines großen amerikanischen Schriftstellers beschreiben, der einmal sagte: "Nutze deine Talente, die du hast; unsere Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden. Doch wir haben sicher etwas Talent", so der Vorsitzende! Heinz-Georg Anschott stellte in seiner Laudatio fest, dass im Gründungsjahr des Quartettvereins der unvergessene Nat King Cole und der Jazztrompeter und Komponist Mercer Ellington geboren wurden und Igor Strawinsky seine berühmte Suite Nr. 2 zum Feuervogel veröffentlichte. Er merkte an, dass gerade in Burgaltendorf die Vereinskultur eine lange und gewachsene Tradition hat. Sie fortzutragen wäre gerade in unserer flüchtigen Zeit eine große Aufgabe, zumal es häufig an Nachwuchs fehle. "Sich immer wieder neu zu erfinden, Traditionen greifbar zu machen und sich gleichzeitig der Veränderung zu stellen – das macht den Quartettverein Frohsinn als Kooperationspartner der Stadt Essen zu einem echten Kulturbewahrer in unserer Stadt", meinte der Schirmherr. "Dass gerade Hundertjährige Qualitäten wie Zähigkeit, Beständigkeit und anhaltende Begeisterungsfähigkeit verfügen, haben Ü100-Persönlichkeiten wie Kirk Douglas, die Königin-Mutter oder Rose Kennedy eindrucksvoll bewiesen. Und wie andere Hundertjährige auch, hat Ihr Verein in den Jahren seines Bestehens viel erlebt: einen Friedensvertrag von Versailles, der nicht lange Bestand haben sollte, ein Wiederbeleben nach dem zweiten Weltkrieg, lange währende Bekanntschaften, die sich auf den vielen Chorreisen nach Polen, Ungarn, Italien oder Österreich entwickelten, umjubelte Weihnachtskonzerte, eindrucksvolle Gaststars wie Gunther Emmerlich und jede Menge Wettstreite, aus denen der Quartettverein nicht selten als Gewinner hervorging. Dies alles lässt sich nur realisieren, wenn Familien, Freunde und Förderer zur Seite stehen. Und dafür bildet die Dorfgemeinschaft auf der Ruhrhalbinsel den perfekten Rückhalt", stellte er fest. Bezogen auf die Wein-Qualität des Jahrgangs 1919 wünschte er ein spritziges Jubiläumsjahr, Weihnachtskonzerte mit Prädikat "cool im Abgang" und schloss mit den Worten: "Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe". Von der Essener Stadtspitze überbrachte der Erste Bürgermeister Rudolf Jelinek die besten Grüße an den Verein. Er hob hervor, dass in einer Zeit, die noch unter großen Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges stand, 12 Bürger aus dem damaligen Altendorf/Ruhr den Mut hatten, einen Männerchor zu gründen, der von Anfang an musikalische Akzente setzte und nach dem Ruhen der Proben während der Zeit des Zweiten Weltkrieges engagierter durchstartete. Ferner lobte er im Namen der Stadt Essen die Arbeit des Vereins; "das sei das Ergebnis von viel Herzblut und Teamwork". Sein Schlusswort soll Programm sein: "Bitte machen Sie alle unbedingt weiter so!" Manfred Kuhmichel, Bürgermeister für die Ruhrhalbinsel, überbrachte die Glückwünsche der Bezirksvertretung. Im Rahmen des Empfangs wurden auch Sänger für langjähriges Singen in einem Chor ausgezeichnet. Für die durch Krankheit abwesende Präsidentin des Chorverbandes NRW, Regina van Dinther, übernahm der Vorsitzende des Essener Sängerkreises, Klaus Springenberg, die Ehrungen für beide Verbände. Geehrt wurden für 40 Jahre: Hans-Günter Salzmann und Jürgen Scheele. Für 50 Jahre: Klaus Kairies, Günter Sander und in Abwesenheit Gerd Rotthaus. Für 60 Jahre: Hans Overdiek und für 65 Jahre: Helmut Bach, Heinz Follrichs und in Abwesenheit Werner Schüßler. Allen ein herzlicher Glückwunsch und ein Dankeschön für die Treue zum Verein. Mit der "Ruhrhymne", dem Steigerlied, wurde die offizielle Feier beendete und die Anwesenden zum Büffet gebeten.
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Von links: W. Kohlmann, M Kuhmichel, W. Isenmann, H.G. Anschott, R. Jelinek, P. Kösling, N. Wagner, J. Scheele, K. Springenberg

Jubiläumskonzert 100 Jahre Quartettverein „Frohsinn“ in der

Messe Essen

Wir laden gern uns Gäte ein. So lautet die Devise des beliebten Männerchors Quartettverein “Frohsinn” Essen-Burgaltendorf von der Essener Ruhrhalbinsel. Er präsentiert bei seinen Konzerten immer viele Facetten der Musik: Klassik, Gospels, geistliche Musik, Popsongs, Schlager und Folksongs, Opernchöre sowie Operettenmelodien. So auch in diesem besonderen Konzerterlebnis. Zum 100sten Jubiläum des Vereins stellen sich ganz besondere illustre Gäste im Europasaal des Congress Centers West der Messe Essen ein: Die Star-Sopranistin aus Österreich Eva Lind: Sie stand mit Künstlern wie Jose Carreras, Luciano Pavarotti oder Placido Domingo auf den Bühnen der großen Opernhäusern dieser Welt und moderierte viele Musiksendungen im Fernsehen. Als gern gesehener Gast trat Eva Lind auch bei den bedeutendsten Festivals auf: Salzburger Festspiele, Arena di Verona, Münchener Opernfestspiele, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik oder dem Schleswig-Holstein Musikfestival. Die “GERMAN TENORS”: Zwei Männer mit Gold in der Kehle! So bezeichnete die deutsche Presse die zwei sympathischen Sänger aus dem Ruhrgebiet schon nach den ersten Auftritten. Seitdem sind die zwei außergewöhnlichen Tenorstimmen von Johannes Groß und Luis del Rio und ein Konzertflügel Magneten des deutschen Konzertlebens. Mit ihrem vollen Einsatz bis ans Limit und einer gelungenen Mischung aus virtuoser Gesangskunst der Klassik, dem Schwung moderner Popmusik und ihrem Talent zum Entertainment gelingt es ihnen immer wieder, die Konzertsäle Deutschlands zum kochen zu bringen. Das Salonorchester Münster: Virtuos, professionell, temperamentvoll und vielseitig - so hat das SOM sich in den letzten 25 Jahren weit über die Grenzen von Münster hinaus einen Namen gemacht und gehört in ganz unterschiedlichen Veranstaltungsformaten längst zur Crème de la Crème der Ensembles gehobener Unterhaltungsmusik. Wenn die Geigen seufzen, der Kontrabass genüsslich swingt und silbriger Trompetenklang erstrahlt, dann hat man das Gefühl, in eine andere Zeit und eine andere Welt versetzt zu werden. Ein musikalisches Rendezvous mit dem Salonorchester Münster ist keine Sekunde langweilig. Moderation: Hans-Günter Papirnik Musikalische Gesamtleitung: Chordirektor FDB Thomas Scharf. Eintritt 24,-- € Veranstaltungsort: Messe Essen - Congress Center West - Europasaal Norbertstraße/Ecke Lührmannstraße Veranstalter: Quartettverein „Frohsinn“ 1919 e.V. Essen-Burgaltendorf Florastraße 15 - 45529 Hattingen - Tel: 02324/40645 Tickets: 45289 Essen-Burgaltebdorf: Kleine Bücherwelt, Tel: 0201/57 18 320 Haarmoden Lowin, Tel: 0201/58 92 95 Im Stiefel, Tel: 0201/578984 45529 Hattingen Schreibwaren Wischermann, Tel: 02324/51335 45130 Essen-Rüttenscheid: Hörsysteme Wessling: Rüttenscheider Straße 58-60, Tel: 0201/77 66 50 Mail: info@frohsinn-burgaltendorf.de und bei allen Sängern des Chores. Gerne senden wir Ihnen die Eintrittsprogrammhefte auch gegen die Erstattung der aktuellen Portokoten von z.Zt 1,45 € zu. Achtung! Gegen eine geringe Kostenbeteiligung von 6,--€ bringen wir Sie  von Niederwenigern, Burgaltendorf und Überruhr mit einem Sonderbus zum Veranstaltungsort und zurück. Fahrscheine erhalten Sie beim Erwerb der Eintrittskarten in der jeweiligen Vorverkaufsstelle.

Konzertprogramm

Die Zelter Plakette ist die höchste deutsche Auszeichnung für Amateurchöre. Sie erinnert an Carl Friedrich Zelter, der 1809 die erste Berliner Liedertafel ins Leben rief und 1820  das Königliche Institut für Kirchenmusik gründete. Mit Johann Wolfgang von Goethe verband ihn eine tiefe Freundschaft. Zelter veranlasste und leitete den Bau des Hauses einer Sing-Akademie in den Jahren 1825 bis 1827 in Berlin und wurde deren Leiter. Er verfasste zahlreiche musikpädagogische Denkschriften. Die Plakette wurde im Jahre 1956 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet und der amtierende Bundespräsident verleiht sie alljährlich an Chöre, die seit mindestens 100 Jahren ununterbrochen musikalisch wirken und sich besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben. Zusammen mit der Zelter Plakette wird eine vom Bundespräsidenten unterzeichnete Urkunde überreicht. In diesem Jahr wurden 24 Chöre in Bottrop, das ebenfalls auf eine 100-jährige Stadtgeschichte zurückblicken kann, ausgezeichnet. Voller Stolz kann der Chor sagen: Der Quartettverein „Frohsinn“ gehörte dazu! Mit Rücksicht auf die bei den einzelnen Bundesländern begründete Kulturhoheit, wird die Verleihung der Plaketten von den Kulturminister/innen der einzelnen Länder vollzogen. In Bottrop überreichte bei der landesweiten Ehrung Frau Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen im Kammerkonzertsaal der August Everding Stiftung die Plaketten und die Urkunden.
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